Nicht nur Honig

Der Pollen

Was ist Pollen?

Der Pollen oder Blütenstaub besteht aus einer Vielzahl von mikroskopisch kleinen Körnchen, die in den Antheren der Samenpflanze enthalten sind und je nach Blüte unterschiedlich gefärbte Körner besitzen.
Diese Pollenkörner sind die männlichen Fortpflanzungszellen der Pflanze. Dieses Korn wird leicht vom Wind getragen und erreicht die weiblichen Blütenorgane (Stempel).
Zusätzlich zum Wind wird die Bestäubung (also die Verteilung von Pollen und die Befruchtung von Blüten) von Bienen und anderen bestäubenden Insekten vorgenommen.
Als “Gegenleistung” für den Nektar, transportieren die Bienen den Pflanzenpollen von Pflanze zu Pflanze weiter. Ausserdem brauchen sie selbts einen Teil als Nahrungsaufnahme.
Wärend der Nektar als energetische Nahrung verwendet wird, ist der Pollen eine unverzichtbare Proteinsubstanz, welcher die Fortpflanzung und das Wachstum im Bienenstock ermöglicht.

Le api devono custodire un alimento straordinario, più ricco in proteine della stessa carne e del pesce e che proprio per questa sua ricchezza è molto delicato poiché gli stessi microrganismi di cui è ricco potrebbero danneggiarlo. L´ape produce il polline alla temperatura dell’alveare, che è di 36°C, una temperatura che, insieme con una elevata umidità, consente lo sviluppo delle larve impedendo a loro e al loro nutrimento (la pappa reale) di seccarsi. Temperatura e umidità che potrebbero però rendere difficile la conservazione del polline.  Per conservarlo, le api allevano dei fermenti lattici e alcuni lieviti nel nettare immagazzinato vicino alla covata. Questo procedimento microbico, costituito da 5-8 fermenti e da 3 lieviti, ha il compito di impedire qualunque putrefazione batterica del polline. Una pratica, degna di un procedimento industriale, che è patrimonio dell´ape da milioni di anni. Il polline così elaborato dalle api e immagazzinato nei favi prende il nome di pane d’api.

Gewinnung der Pollen

Um sich einen Teil der Blütenpollen für den menschlichen Verzehr zu sichern, befestigt der Imker eine sogenannte „Pollenfalle“ am Eingang des Bienenstockes. Es handelt sich hierbei um ein ein recht engmaschiges Gitternetz, durch das die Bienen etwas angestrengt durchfliegen müssen, wollen sie in ihren Bienenstock zurück.
Die an den Hinterbeinen hängenden, losen Blütenpollen werden beim Hindurchzwängen abgestreift und in einem unter der Pollenfalle angebrachten Behälter aufgefangen.
Die eingeflogenen Pollen müssen sofort von Fremdkörpern befreit und getrocknet werden. Nur so lassen sich Blütenpollen ohne weitere Zusätze gewinnen, die den vollen Nährwert aufweisen.

Die Inhaltsstoffe

Sie beinhalten durchschnittlich folgende Inhaltsstoffe: rund zwei bis drei Prozent Fettsäuren, drei bis fünf Prozent Vitamine und Mineralstoffe, 30 bis 40 Prozent pflanzliches Eiweiß und 50 bis 60 Prozent Kohlenhydrate. Kaum ein anderes Lebensmittel ist mit allen wichtigen Nährstoffen in solch einer Konzentration gesegnet. Die kleinen Powerpakete enthalten neben den pflanzlichen Eiweißen (Aminosäuren) auch Hormone und Enzyme.

Blütenpollen und seine Wirkung auf den Menschen

Die Wirkung auf den menschlichen Körper ist vielfältig, denn was die gesunde Vielfalt betrifft, liefert der Pollen eine breite Palette. Vor allem die Proteine sorgen neben den Vitaminen und Mineralstoffen dafür, dass sich die allgemeine Leistungsfähigkeit des Menschen verbessert. Durch die regelmäßige Einnahme von Pollen steigert sich die Gedächtnisleistung, es verschwinden Müdigkeitserscheinungen, die Verdauung wird reguliert und es verbessert sich zudem auch das Hautbild. Weitere Wirkungen auf den Menschen sind:
Regulierung und Normalisierung der Darmtätigkeit
Intensivierung und Stützung der Sehkraft
Anregung des Stoffwechsels und des Kreislaufs
Die Hirnblutung wird gefördert
Im Herz und im Hirn werden die feinen Blutgefäße gestärkt
Bei Prostataleiden hilft der Pollen
Bei Gewichts- und Kräftezunahme wirkt der Pollen positiv
Der Blütenpollen stärkt das Immunsystem
Blütenpollen wirkt positiv auf die Knochen und die Knochenstruktur
Er wirkt sich günstig auf das Haarwachstum aus.
Hilfe bei psychischen Beschwerden.
Appetitlosigkeit kann gelinder werden
Abwehrende Wirkung vor Erkältungen
Unterstützung die Leber beim Entgiften
Pollen ist ein Naturheilmittel, das frei ist von schädlichen Stoffen und dem Menschen große gesundheitliche Dienste leistet. Auf natürlichem Wege kann somit zu einen vollwertige Ernährung beigetragen werden. Der Wirkungsbereich ist durch seine vielen Bestandteile schier unbegrenzt, enthält Blütenpollen doch die Kraft vieler Pflanzen und Kräuter

Gelee Royal

Was ist das Gelee Royal?

Gelee Royale ist gemäß der Wortbildung (königliches Gelee) etwas Besonderes. Das gilt für seine Verwendung innerhalb eines Bienenvolkes, aber auch für die Verwendung durch den Menschen. Der Stoff bezeichnet den Futtersaft, mit dem Honigbienen die Königinnen des Bienenvolkes füttern und aufziehen.

Die Bedeutung von Gelee Royale für das Bienenvolk

ie Substanz wird von zwei verschiedenen Drüsen der Honigbienen geblidet: Der Futtersaftdrüse und der Oberkieferdrüse.
Zunächst werden alle Bienenlarven in den ersten drei Tagen ihres Lebens mit dem Drüsensekret gefüttert. Doch es gibt zwei Unterschiede zwischen der Aufzucht der Königinnenlarven und der Larven, aus denen Arbeiterbienen entstehen.
1. Das Sekret für die Arbeiterinnenlarven besteht vor allem aus Absonderungen der Futtersaftdrüse, wohingegen jenes für die Königinnenlarven zu jeweils etwa 50% aus der Futtersaftdrüse und der Oberkieferdrüse stammt.
2.Nach drei Tagen erhalten die heranwachsenden Arbeiterinnen eine Ernährungsumstellung. Ab jetzt wird ihnen ein Gemisch aus Honig und Blütenpollen gefüttert. Die werdenden Königinnen werden aber durchgehend und während ihres gesamten Lebens mit dem Weiselfuttersaft, Gelee Royale, versorgt. Die spezielle Fütterung der Königin sorgt dafür, dass sie deutlich schneller an Gewicht gewinnt als ihre “Untertanen” und somit zu einem erheblich größeren Lebewesen heranwächst, das allein schon durch den Größenunterschied im Bienenvolk zu erkennen ist.

Inhaltsstoffe

> Gelee Royal besteht zu etwa zwei Dritteln aus Wasser
> Kohlenhydrate: in der Trockenmasse finden sich zwischen 10-20% Zucker – hierbei handelt es sich vor allem um Glucose und Fructose
> Proteine: in einem ähnlichen Anteil an der Trockenmasse finden sich verschiedene Aminosäuren. Hier stechen besonders alle acht esentiellen Aminosäuren hervor, die der Körper nicht selber bilden kann und die deshalb mit der Nahrung zugeführt werden müssen
> Fette: mit 4-8% in der Trockenmasse stellen Fette den verhältnismäßig am geringsten vorkommenden Makronährstoff dar. 60-80% dieser Fettsäuren wiederum werden von 10-Hydroxy-Decansäure (10HDA)und 10-Hydroxy-2-Decansäure (10H2DA) gebildet. Diesen beiden Fettsäuren wird bei Säugetieren eine Wirkung auf Neurogenese, Immunsystem und Zellteilung zugeschrieben.
> Ein breites Spektrum an B-Vitaminen
> Zahlreiche Mineralstoffe und Spurenelemente
> Diverse weitere Stoffe wie Sterine, Biopterin, Neopterin und Acetylcholin

Gewinnung

Die Ernte von Gelee Royal ist überaus aufwendig und kompliziert. Kleine Imker, die Gelee Royal für den Hausgebrauch produzieren, schneiden kurzerhand die entsprechende “Weiselzelle” heraus und kratzen das darin enthaltene Gelee Royal heraus. Kommerzielle Betriebe, die Gelee Royal herstellen, gewinnen den Saft mittels über einen Absaugschlauch und einer Pumpe.
Die Gewinnung von Gelee Royal ist hochkompliziert, zudem bewegen sich die jährlichen Mengen in einem niedrigen Rahmen. Das ist der Grund, warum Gelee Royal ein hochpreisiges Produkt ist.

Propolis

Propolis ist ein natürliches Produkt, das vornehmlich aus von Honigbienen gesammeltem Pflanzenharzen besteht. Von den Bienen wird es als klebrige Bausubstanz und zur Sterilisierung des Baus gebraucht. Propolis wird schon seit Jahrhunderten in der Volksheilkunde genutzt. Seine antibiotische, antivirale, fungizide (pilshemmende), antioxidative, antimutagene und antikarzinogene Wirkung sind bekannt, aber zum Teil noch wenig erforscht. Propolis besitzt außerdem heilungsfördernde und immunmodulierende Eigenschaften, wodurch es in den letzten Jahren viel Aufmerksamkeit als potentieller Bestandteil in medizinischen und kosmetischen Präparaten erregte.

Was ist Propolis?

Propolis, auch Kittharz genannt, ist ein gelbliches bis dunkelbraunes, zähes Harzgemisch mit einem charakteristischen Geruch. Es wird von den Honigbienen produziert, die den Harz verschiedener Pflanzen sammeln, verarbeiten, mit anderen Bestandteilen wie Wachs, Pollen und Sekreten vermischen , um ihn als Baumaterial zu verwenden.

Das Bienenwachs

Bienenwachs ist seit jeher ein wertvoller Rohstoff, das von Honigbienen über Wachsdrüsen am Hinterleib abgesondert und zum Bau von Bienenwaben verwendet wird. Das Wachs besteht zum Größtenteil aus Fettsäuren. Für die Produktion eines Kilogramms Wachses sind etwa 150 000 Bienen notwendig. Die Wachserzeugung erfordert viel Energie von der Biene, die sie in Form von Nektar (bzw. Zucker) aufnehmen muss: für die Produktion von einem Kilogramm Bienenwachs müssen die Bienen soviel Nektar aufnehmen, der für zwei bis zehn Kilogramm Honig gereicht hätte. Reines Bienenwachs ist weiss, die typisch gelbe Farbe ergibt sich erst durch die Anreicherung des Wachses mit Pollen und Propolis.

Die Bienen und die Wachserzeugung:

Das Wachs wird von den Bienen als Baumaterial für die Bienenwaben benötigt. Nicht alle Bienen können Wachsplättchen produzieren: nur die Arbeiterbienen produzieren während ihrer Phase als Baubienen (Bienen im Alter zwischen 12 und 18 Tagen) den edlen Rohstoff. Sie scheiden es durch acht Wachsdrüsen am Hinterleib aus, führen es zu den Mundwerkzeugen, kneten es damit durch und fügen Speichel hinzu – erst dadurch wird das Wachs geschmeidig. Für die Herstellung des Wachses benötigen die Bienen Unmengen an Energie in Form von Nektar bzw. Honig.

Das meiste Bienenwachs wird heute in der kosmetischen und pharmazeutischen Industrie, sowie bei der Produktion von Kerzen und Mittelwänden verbraucht. In geringen Mengen wird Bienenwachs in der Lebensmittelindustrie als Trennmittel (z.B. bei Gummibären) verwendet.